Endlich, mein erstes Print-Magazin ist da. quiek! (Download & Info hier). Die Idee wurmt mich schon lange. Ich hatte immer Angst vor der Umsetzung. Und je näher ich ans Ende kam, desto unsicherer wurde ich. Zum Schluß bekam ich sogar noch richtig Angst um das Titelbild. Heiner musste es ausbaden. Hier mal ein Auszug von dem, was passierte.

„quiek!“ musste geheim bleiben. Ich hab keine echte Meeri-Zeitschrift gesehen. Ich wollte eins machen. Erfahren die falschen Leute zufrüh davon, wird mir die Idee weggenommen, wenn ich Pech habe. Aber wie soll ich Hilfe bekommen, wenn ich nichts verrate. Woher Bilder mit Erlaubnis nehmen, ohne was zu sagen? Eiern, das musste ich wirklich. Egal wie sehr ich jemanden vertraue, ich musste konsequent bleiben. Das war sehr schwer. Also sehr schwer. Selbst im Netz gab es bis zum Schluß keinen Hinweis. Selbst die Facebook-Seite für quiek! hatte keinen Inhalt außer einen Namen (kein Bild, kein Logo, nichts). Paranoid kann das machen.

Das große Vertrauen! Besonders auf Facebook haben mir viele ein Vertrauen gegeben, was mich umgehauen hat. Obwohl ich nichts gesagt habe, gab man mir viele Bilder. Gute und sehr gute Bilder. Und eigentlich hätte ich damit machen können, was ich will. Es weiß ja niemand was kommt. Doch so bin ich nicht. Das erbrachte Vertrauen sorgte für unglaublichen Druck. Ich musste nicht nur ein gutes Heft liefern. Es muß sehr gut sein. Und ich bin unglaublich dankbar.

Von nichts eine Ahnung, aber trotzdem!!! In meiner Jugend hab ich mit einem speziellen DTP-Programm Prospekte, Werbung und für mich auch ein Magazin gemacht. Bevor ich einen Computer hatte, hab ich sowas in Heften gestaltet. Klassisch mit Schere und Kleber. Echte Gestaltung von Zeitschriften hab ich nie gelernt. Dazu noch meine großen Probleme mit der Rechtschreibung. Von der neuen Rechtschreibreform der Reform, der Reform kaum zu reden. Und so soll ich ein Magazin herstellen?

Die Technik und der Vertrieb! Wie soll ich das Heft unter die Leute bringen? Gut, per Internet ist klar. Auf meinen eigenen WebSpace ist dies jedoch ein Problem. Jeder Download kostet, sobald das Traffic-Guthaben aufgebraucht ist. Mit 20 – 30 MB kaum bezahlbar. Ursprünglich hab ich hochauflösende Bilder verwendet. Sinnvoll für gute Ergebnisse. Aber ursprünglich war das Heft auch 70 MB groß. Erst auf den letzten Drücker hab ich die Qualität der Bilder reduziert und habe einen Weg über „Google Drive“ und „DropBox“ gefunden. Dahin gespeichert, kostet mich der Traffic nicht einen Cent. Gratis für mich, gratis für Euch.

Frau, Kinder und das Heft Meine Freundin ist im Bezug auf meine Hobbys absolut desinteressiert. Es ist ihr so egal, das es schon nervt, wenn ich mal ein Bild zeigen will. Das ich dann viele Stunden am Tag mit dem Heft beschäftigt bin über viele Tage. Man kann sich vorstellen das dies nicht einfach ist. Meine Kids sahen zwischendurch neue Meeri-Bilder und waren glücklich.

Das Titelbild wurde kritisch. Ein besonderes Titelbild wurde gebraucht. Es sehr spät kam mir die Idee. Heiner (bekannt als Meeri-Man 2013) hat verrückte Ideen und kommt gut an. Das sollte er machen, ohne das ich ihm was verrate. Erst heute (9.3.2014) hat er es gemacht und geliefert. Ich wurde wahnsinnig, zumal es immer später wurde. Das Foto kam dann leider als Briefmarke, aber es musste groß sein. Heiner hat geliefert und das mit brillanten Bildern zur Auswahl. Das beste Bild ist das Titelbild geworden. Er hat eine sehr gute Arbeit gemacht. Ich bin so erleichtert gewesen. Leider musste er meine Ungeduld spüren. Man kann ich nerven. Sorry lieber Heiner.

Die Inhalte, was tun. Mache ich mir zuviel Arbeit, ärgere ich mich, wenn der Erfolg fehlt. Mache ich mir keine Arbeit, wird es auch nichts. Und alles ganz neu? Ich fand eine Mischung. Ich hab neue Dinge geschrieben und hab alte Artikel von der Farm verwendet. Dazu ein Mix aus dem, was die Community geliefert hat. Das Ergebnis ist gut. Abwechslung zwischen langen Texten und Bilderserien. Und für das erste Probeheft ist alles gut.

Die Angst danach Ich kenne meine Schwächen. Ich kenne die Deutschlehrer, die alles schlecht machen, nur weil ich Komma per Salzstreuer verteile. Ich bin stolz auf das Ergebnis, ich habe Angst vor unsachlicher und bösartiger Kritik. Ich bin gespannt und aufgeregt was passiert. Ich bin erleichtert das die erste „quiek!“ im Web ist. Soviele gemischte Gefühle. Die Nacht wird wohl kaum einen schlafenden Lars haben. 😉

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.